Historische Vereinigung Wynental

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aktualisiert: 05.01.2016

   Zeitungsartikel / Ein halbes Jahrhundert Präsident

   Wynentaler Blatt, 26.03.13

Reinach: Generalversammlung der Historischen Vereinigung Wynental

Zur alljährlichen Hauptversammlung trafen sich 32 Mitglieder im Reinacher Schneggen. Im Rahmen dieser Zusammenkunft wurde der Historiker Dr. Peter Steiner für sein halbes Jahrhundert auf dem Präsidentenstuhl entsprechend gewürdigt.

wf. Über das Vereinsgeschehen im abgelaufenen Jahr konnten sich die Anwesend anhand des schriftlich vorliegenden Berichtes des Vorsitzenden orientieren lassen. Als wesentliche Punkte hielt er darin die Reinacher CD-Präsentation fest sowie die Herbst-Exkursion nach St. Blasien im Südschwarzwald. Im August wurde die Zweijahresschrift 11/12 mit dem Thema "Aus alten Tagebüchern" versandt, die auf reges Interesse stiess und in der Folge ausverkauft war.
Eine beliebte Einrichtung ist die eigene Webseite geworden mit lokalhistorischen Themen und Genealogie-Beiträgen von Namen aus Teufenthal und Leimbach. Monatliche Newsletter werden zum Teil auch von Nichtmitgliedern gerne genutzt.

Auf gesunden Füssen
Seit der letzten Jahresversammlung konnten 16 neue Mitglieder verzeichnet werden. Ihnen stehen zehn Austritte und acht Todesfälle gegenüber. Damit hat sich ein Gesamtbestand von 386 Personen und 13 Kollektivmitgliedern als aktueller Vereinsbestand ergeben.
Als "Schatzmeister" konnte der Oberkumler Peter Wächter einen guten Jahresabschluss auf dem finanziellen Bereich melden. Die Mehreinnahmen betrufen 5245 Franken. Zum guten Ergebnis hatten vor allem auch die grosszügigen Aufrundungen bei den Mitgliederbeiträgen mitgeholfen. In der Abrechnung 2012 wurden 5000 Franken für ein zukünftiges Projekt (Jahresschrift) zurückgestellt. Trotzdem blie beim Eigenkapital noch ein hoher fünfstelliger Betrag als äusserst gesunde Basis bestehen. Der Voranschlag für 2013 sieht erneut einen Plusbetrag von rund 3500 Franken vor.
Die erwähnten Zahlen veranlassten die Anwesenden, den persönlichen Jahresbeitrag von 12 Franken weiter in der gleichen Höhe zu belassen bei den entsprechenden Abstimmungen. Ihren Segen hatten si durch Revisor Martin Ackermann bereits erhalten.

50 Jahre Präsident der Historischen Vereinigung Wynental: der Historiker Dr. Peter Steiner mit seiner Ehefrau Barbara (Bild: wf.)
50 Jahre Präsident der Historischen Vereinigung Wynental: der Historiker Dr. Peter Steiner mit seiner Ehefrau Barbara (Bild: wf.)

Statuten-Änderungen
Der Statutenanpassung in Bezug auf die Aufgabenverteilung im siebenköpfigen Vorstand wurde diskussionslos zugestimmt. Als Neuregelung wurde die Paar-Mitgliedschaft im Vorstand diskutiert,m welche einen anderthalbfachen Jahresbeitrag beinhalten würde. Sie hätte Anrecht auf nur eine Jahresschrift bewirkt, wodruch Kosten und Adressierungsarbeit reduziert worden wären. Komplexe Zusammenhänge und Auswirkungen führten zu keinem Entschluss und die Angelegenheit wurde vorläufig aufs Eis gelegt.

Aktivitäten im neuen Vereinsjahr
Ursprünglich war ein Herbst-Ausflug nach St. Gallen vorgesehen. Durch die Propagierung der Aargauer Museen wurde nun für Ende August (bei jedem Wetter) eine Reise zum Schloss Wildegg ins Auge gefasst, weil damit auch ein Gratiseintritt verbunden ist. Interessieren wird dabei Inneres und Umgebung.
Die Gestaltung der neuen, im zweijährigen Rhythmus erscheinenden Jahresschrift steht noch nicht fest. "Wir wollen etwas Rechtes vorbereiten", hielt der Präsident fest. Details seien jedoch noch keine festgelegt. Wenn in der Vergangenheit einheitliche Themen dominierten, wären für die Neuausgabe verschiedene Stoffgebiete möglich.

50 Jahre als Präsident gewirkt
Ein halbes Jahrhundert lang hat der 1929 geborene Peter Steiner bisher an der Vereinsspitze gestanden. Schon vor Jahresfrist hatte er seine Deimission angekündigt. "Der Vorsitz ist mir zwar nicht verleidet. Wei aber ein Nachfolger in Sicht steht, bin ich gewill, ein Jahr anzuhängen. Wenn der aktuelle Vize-Präsident Raoul Richner aus Oberkulm seine Doktorarbeit hinder sich gebracht hat, kann er in meine Fussstapfen treten. Somit ist eine reibungslose Rochade gewährleistet", wandte sich der Jubilar an die Versammlung.

Eine verdiente Würdigung
Vorstandsmitglied und Grossrätin Christine Haller würdigte die grossen Verdienste des Noch-Präsidenten: "Ich habe ihn schon in der Schule mit der gleichen Gewissenhaftigkeit kennen gelernt. Von seinem enorm grossen Engagement für den Verein bin ich tief beeindruckt. Er hat vor allem auch die neue Technologie zugunsten der "Historischen" aufgenommen und verwertet!"
In ihrer Laudatio vergass die Rednerin auch seine Frau Barbara nicht: "Durch die mit der Vereinsleitung verbundene Absorbation hat sie sich mit diesem uneigennützigen Einsatz ihres Ehegatten abfinden müssen... aber sie hat ihn grosszügig unterstützt."
Den materiellen Dank drückte sie im Namen des Vereins mit einem (nicht leeren) Kuvert und einem Blumenstrauss (für beide) aus.